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Bilder
vom Weihnachtsoratorium 2011
Fotos: Gottlob Philipps,
Halle
(Als Kompromiss für günstige Ladezeiten und gute Auflösung wurden die Originalfotos
in der Auflösung nur noch halbiert)
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Comeback für Telemann
Die Hallesche Kantorei entdeckte den
Zylus "Die Tageszeiten" wieder -
und bot ihn ebenso virtuos wie
unterhaltsam dar
VON CLAUS HAAKE
Halle/MZ (27.09.2011)
- Die Hallesche Kantorei wartete am Sonnabend im Dom mit einem in zweifacher
Hinsicht bemerkenswerten Konzert auf. Die Aufführung von Georg Philipp Telemanns
(1681-1767) Kantatenzyklus "Die Tageszeiten", in Halle mindestens seit
Jahrzehnten nicht erklungen, schloss eine Lücke im Musikangebot der Stadt.
Sie wurde zudem als Benefizkonzert zugunsten der Wiederherstellung der kaum
noch einsetzbaren Orgel des Doms veranstaltet.
Die Wäldner-Orgel reicht zwar nicht bis in Händels Zeit zurück, aber fertig
gestellt 1852 ist sie ein wertvolles historisches Instrument, das die Wiederherstellung
seiner romantischen Struktur verdient. Zusammen mit der Kantorei hatten sich
das Hallesche Kammerorchester (Leitung W. Ries) sowie Jürgen Pfüller (Orgel),
die Solisten Kathrin Duschek (Sopran), Christina Mattaj (Alt), Björn Christian Kuhn (Tenor)
und Maik Gruchenberg (diesmal in einer Doppelfunktion als Dirigent und Bass)
dieses Vorhabens angenommen.
Der in den späten 1750er Jahren entstandene Zyklus stellte mit
seinen dem Tagesverlauf folgenden vier Kantaten in ihrer schon
auf die Klassik hindeutenden kompositorischen Anlage eine reizvolle Aufgabe.
Die zahlreichen Besucher erlebten eine gelungene Darbietung der harmonischen,
freundlichen, zum Teil virtuosen und auch unterhaltsamen Musik.
Unter den Solisten gefielen dabei besonders Mattaj und Gruchenberg
dank ihrer Gesangskultur, ihrer Textverständlichkeit und Gestaltung.
Starke Wirkung erzielte die aktiv agierende, klangschöne aber auch kraftvolle
Kantorei mit den jeweiligen Schlusschören der Kantaten. Das Orchester
bot eine sichere Grundlage, doch wirkten die Violinen bisweilen etwas unbeweglich.
Besonderes Lob verdienen die beiden Flötistinnen, die mit warmem
und anschmiegsamem Ton viel zu der stimmungsvollen Atmosphäre beitrugen.
Gruchenberg hatte das musikalische Geschehen fest in der Hand.
Doch konnte man sich eine etwas mutiger differenzierte Dynamik-
und Tempogestaltung vorstellen. Insgesamt ein hörenswertes musikalisches Ereignis,
dem man gern Wiederholungen wünscht.
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DOM zu HALLE
Sommerkonzert der Halleschen Kantorei
Am Samstag, den 24.September, 15.00 Uhr, führt die Hallesche Kantorei,
begleitet vom Halleschen Kammerorchester, Telemanns
„Die Tageszeiten“
als Sommermusik im Dom zu Halle auf.
Die Solisten der Aufführung sind:
Kathrin Duschek - Sopran, Christina Mattaj
- Alt,
Björn Christian Kuhn - Tenor, Maik Gruchenberg - Bass.
Die Leitung des Konzertes liegt in den Händen von Maik Gruchenberg, der seit letztem Jahr die Nachfolge
von Prof. Gleim als Chorleiter innehat.
Um Provision beim Vorverkauf zu sparen, erfolgt der Kartenverkauf über die Mitglieder des Chores
oder ab 14.00 Uhr vor der Aufführung im Dom; es besteht freie Platzwahl.
Der 1757 in Hamburg entstandene Kantatenzyklus "Die Tageszeiten" TWV 20:39
gehört zu den herausragenden Spätwerken Georg Philipp Telemanns. Eine Symphonie
und vier Kantaten schildern empfindungsreich den Tageslauf vom Erwachen der Natur
bis zum Sonnenuntergang. Die Dichtung von Friedrich Wilhelm Zacharias und Telemanns
Musik künden von der Naturschönheit sowie der sich
darin offenbarenden Größe Gottes. Farbige Instrumentierung und auf die jeweilige
Tageszeit abgestimmte Klangbilder, feingliedrige
Kompositionsstrukturen und eine geistreiche Textumsetzung zeichnen das Werk aus,
dessen Tonsprache mitunter bereits auf Joseph Haydn hinweist.
Die Aufführung erfolgt als Benefizkonzert zu Gunsten der romantischen Wäldner-Orgel
des Domes, die 1852 fertig gestellt wurde. 1917 wurden die Prospektpfeifen für
Kriegszwecke ausgebaut, an ihre Stelle traten als Ersatz 1922 glanzlose Zinkpfeifen.
Nach einigen früheren und späteren Umbauten, die dem jeweiligen Zeitgeschmack
entsprachen und handwerklich keinerlei Qualität hatten, hat die Orgel ihr ursprüngliches
Klangbild eingebüßt. Normaler Verschleiß, Feuchtigkeit und Verschmutzungen
haben der Orgel so sehr zugesetzt, dass sie, obwohl noch spielbar,
für die musikalischen Aufgaben im Dom wegen ihrer technischen Mängel nicht
mehr genutzt werden kann. Es soll deshalb dringend eine Restaurierung unter
Wahrung des Denkmalschutzes erfolgen, die Kostenplanung erfordert 500.000 €.
Die Lösung dieser Aufgabe hat sich die klein gewordene reformierte Domgemeinde gestellt,
wobei sie auf umfangreiche Unterstützung angewiesen ist.
Die Hallesche Kantorei hofft auch aus diesem Grund auf zahlreiche Besucher des Konzertes.
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Hallesche Kantorei
Ein
begeisterndes Fest der Stimmen
VON CLAUS HAAKE

Maik Gruchenberg, der neue Mann am Pult der Halleschen
Kantorei.
FOTO: THOMAS MEINICKE)
Halle (Saale)/MZ.(17.11.2010) Die Hallesche
Kantorei wartete in der Marktkirche mit einem
bedeutsamen musikalischen Ereignis auf. Für Felix
Mendelssohn Bartholdys "Lobgesang", eine Komposition von
blühender Melodik und großer Farbigkeit, hatte sich der
Chor mit einem vorzüglichen Solistentrio und dem
Akademischen Orchester der Martin-Luther-Universität
(Leitung Matthias Erben) verbunden.
Der nach anfänglichen Erfolgen jahrzehntelang
vernachlässigte "Lobgesang" erfreut sich erst in letzter
Zeit wieder steigenden Zuspruchs. Mit einer Darbietung
von beeindruckender Geschlossenheit und Klangschönheit
beteiligte sich das Ensemble erfolgreich an der
Wiedergewinnung des schönen Werkes. Dank sei Helmut
Gleim gesagt, der diese Komposition ausgewählt hatte.
Der sicher agierende Chor präsentierte sich in
wirkungsvoller Dialektik von Geschlossenheit und
dynamisch differenziertem Einsatz der Stimmgruppen mit
Wohlklang, Lebendigkeit und Exaktheit.
Juliane Claus und Friederike Schöder (Soprane) sorgten
mit strahlendem Glanz, makellosen Höhen und geradliniger
Tongebung für besondere Höhepunkte, vor allem im
direkten Kontakt mit dem Chor wie beim Andante "Ich
harrte des Herrn" für bewegende Erlebnisse. Nils
Giesecke (Tenor) bereicherte das Geschehen mit klarem
Ton und sinngebender Gestaltung sowie einfühlsamer
Partnerschaft im Duett "Drum sing ich mit meinem Liede".
Der Orchesterpart wurde vom Akademischen Orchester mit
viel Aufmerksamkeit und Engagement wahrgenommen - wenn
auch manchmal etwas zu massiv - was dann den
Solopassagen einzelner Instrumente zu wenig Raum gab.
Maik Gruchenberg, gerade zum neuen Dirigenten der
Kantorei gewählt, überzeugte mit seinem
Gestaltungskonzept und sicherer Führung des Ensembles.
Sein Verzicht auf schnelle Tempi vor allem beim
Schlusschor sowie die allzu blockhafte Gestaltung des
Chorals "Nun danket alle Gott" vermochten den
begeisternden Gesamteindruck nicht zu trüben. Die
Mitwirkenden wie das zahlreiche Publikum verließen
freudig gestimmt das schöne, dem 40-jährigen Bestehen
der Halleschen Kantorei gewidmete Konzert.
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Chor
feiert Jubiläum mit «Lobgesang»
VON DETLEF FÄRBER

Gruchenberg (FOTO: MZ)
Halle (Saale)/MZ.(12.11.2010) Der Titel könnte schöner nicht sein.
Lob und Dank - und auch noch gesungen! Mendelssohn-Bartholdys "Lobgesang"
wird quasi als Festkonzert erklingen, wenn die Hallesche Kantorei ihr
40-jähriges Bestehen feiert. Auch, weil damit ein neuer Abschnitt beginnt.
Geht doch mit diesem Konzert die Ära von Gründer und Chorchef Helmut Gleim zu Ende,
der das Ensemble in der Marktkirche 1970 gegründet hat - als seither
größtes kirchenmusikalisches Projekt der Region. Der Lobgesang sollte das
letzte Dirigat Gleims werden, doch aus diesem schönen Plan wird nichts:
Die Gesundheit des inzwischen 75-jährigen Musikprofessors und Alt-Rektors
der halleschen Kirchenmusikhochschule lässt die Leitung eines solch
großen Projekts nicht mehr zu.
Bereits seit mehr als einem Dreivierteljahr, seit den diesjährigen Passionskonzerten,
wird Gleim auf dem Pult von seinem einstigen Schüler Maik Gruchenberg vertreten.
Und ab kommender Woche übernimmt der auch offiziell die Leitung. Gruchenberg,
gebürtiger Thüringer aus Suhl, ist einerseits festes Mitglied im halleschen Opernchor -
andererseits aber Kirchenmusiker, A-Kantor aus dem eigenen, halleschen Stall.
Er ist mit dem Chor seit langem fest verbunden und trat zuletzt über Jahre als
Bariton-Solist in zahlreichen Konzerten mit der Kantorei auf.
Von Gleim konnte Maik Gruchenberg viel lernen. "Er hat ja bis zuletzt noch diese tiefe
Energie ausgestrahlt", sagt der Neue über seinen Vorgänger. Und doch wartet keine ganz
leichte Aufgabe auf ihn. Dass es überhaupt weitergehen soll, war wohl nicht ganz
selbstverständlich - aber der Chor sei nun fest entschlossen. Über 120 Sänger umfasst
er immerhin, die Zusammensetzung ist ökumenisch im weitesten Sinne: die Mitglieder
kommen nicht nur aus mehreren evangelischen Gemeinden der Stadt, auch Katholiken,
Anderskonfessionelle und nichtkirchliche Mitstreiter gehören dazu. "Wir lassen
uns nicht die Taufurkunde zeigen", sagt Gruchenberg.
Das Problem des vorrückenden Altersdurchschnitts teilt die Hallesche Kantorei
wohl mit dem meisten kirchlichen oder weltlichen Chören dieser Gegend.
Anderseits sei durch lange Mitwirkung die musikalische Ausrüstung der Sänger
sehr gut. Dennoch will der neue Chef bald auch viele neue Chormitglieder gewinnen.
Etliche ganz junge Gesichter und Stimmen bekommen die Hallenser übrigens schon
beim Weihnachtsoratorium am 4. Dezember zu hören, wenn der Jugendchor der
Singschule die Reihen der Kantorei verstärkten wird. Und wer weiß, vielleicht
merken sich einige dieser jungen Leute ihren Platz in diesem Chor ja schon
mal für die Zukunft vor.
Das Konzert findet am Sonntag, 18 Uhr, in der Marktkirche statt.
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Wahl des neuen Künstlerischen Leiters ab 01. Januar 2011
Die am 07. Juni und 14. Juni 2010 von den Vereinsmitgliedern
durchgeführte Wahl des neuen künstlerischen Leiters ab 2011 ist
mehrheitlich auf Herrn Maik Gruchenberg gefallen.
Er hat die Wahl angenommen und wird somit die Nachfolge von
Herrn Prof. Helmut Gleim antreten.
Vereins- und Chormitglieder wünschen Herrn Gruchenberg viel Erfolg
und Freude bei dieser anspruchsvollen Aufgabe.
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Mitteldeutsche Zeitung
Donnerstag,
25.03.2010:
HALLESCHE KANTOREI
Die Passion,
vertont von zwei Genies
Bewegendes Programm mit Bach und Händel VON CLAUS HAAKE
HALLE/MZ - Die Besucher der Marktkirche erlebten die Hallesche Kantorei mit einer
Passionsmusik nicht alltäglicher Zusammenstellung: Es erklangen Ausschnitte aus Bachs
Matthäus-Passion und der zweite Teil von Händels Messias. Die beide Kompositionen
bestimmende Geschichte der Passion Christi verband sich dabei eindrucksvoll mit dem
kompositorischen Gestus ihrer Schöpfer.
Es musizierten mit der Kantorei Friederike Schöder (Sopran),
Marlen Herzog (Alt),
Nils Giesecke (Tenor) und
Ásgeir Páll Ágústsson (Bass) sowie die „Musica da camera Leipzig" (Leitung Stephan Scharf)
und Gerlind Ullrich (Orgel). Maik Gruchenberg dirigierte für den erkrankten Helmut Gleim.
Die Kantorei bewährte sich als gestaltungsfähiger und sicherer, in klangschöner
Geschlossenheit agierender Chor. Koloraturfest (Händels „Der Herde gleich"),
mit schönen Höhen und dynamisch flexibel (Choräle Bachs) stellte er sich auf
Konzept und Dirigat Gruchenbergs ein, seiner Verantwortung als zentrale Kraft
des Konzerts voll gerecht werdend. Jahrzehnte konsequenter Arbeit hatten ihn befähigt,
auch kurzfristig mit einem anderen Dirigenten seine Aufgabe zuverlässig zu leisten.
Die Solisten trugen in beiden Teilen des Konzerts gesanglich und vor allem auch
gestalterisch zu deren nachhaltiger Wirkung bei. Das Orchester und Gerlind Ullrich
versahen zuverlässig den Instrumentalpart, wobei Soloinstrumente im Duettieren mit
Gesangssolisten (Alt und Violine „Erbarme dich, mein Gott", Sopran und Flöte
„Aus Liebe will mein Heiland sterben") für Höhepunkte sorgten. Giesecke und Ágústsson
führten mit kraftvollen Arien zum abschließenden „Halleluja".
Gruchenberg gab dem Passionsausschnitt Transparenz, Lockerheit, intensive
Linienführung und beziehungsreichen Zusammenklang von Gesang und Instrumenten.
Eine zu Herzen gehende Ausschöpfung Bachscher Musik! Im Messias-Teil kam freilich
dessen musikalische Architektur in ihren Höhepunkten und dramatischen Entwicklungen
trotz mancher bewegender Details nicht ganz zur Geltung. Insgesamt jedoch war das
Konzert eine berührende Passionsmusik, die große Zustimmung beim Publikum fand.
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Mitteldeutsche Zeitung
Dienstag,
05.04.2009:
Eine
Passion, die tief berührt
HALLESCHE KANTOREI
Chor, Orchester und Solisten intonieren Bachs Version
der Leidensgeschichte Jesu nach dem Matthäus-Evangelium
in der Marktkirche. VON CLAUS HAAKE
HALLE/MZ/ - Eine beeindruckende Aufführung von Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion
erklang am Sonntag in der Marktkirche. Unter Leitung von Professor Helmut Gleim vereinten
sich die Hallesche Kantorei, verstärkt durch den Jugendchor der Stadt Halle,
"das convivium musicum" und Mitglieder der Kinderchöre St. Laurentius aus Halle
und St. Nicolai aus Landsberg sowie das Akademische Orchester der Martin-Luther-Universität.
Unerschöpfliche Größe Juliane Claus (Sopran), Marlen Herzog (Alt), Nils Giesecke (Tenor)
sowie Stephan Heinemann und Dirk Schmidt (Bässe) waren bacherfahrene und
ausstrahlungskräftige Solisten, die ihren Partien in edler Tongebung, schöner
Differenzierung und vorbildlicher Textverständlichkeit gestalteten und diesen ein
jeweils ganz spezifisches Profil gaben. Der profunde Bachkenner Gleim hatte leichte
Kürzungen vorgenommen, die der Konzentrierung des musikalischen Geschehens und dem
Aufnahmevermögen des zahlreichen Publikums etwas entgegenkamen. Dabei wurde die Darbietung
der unerschöpflichen Größe und Mannigfaltigkeit der Musik und klassischen formalen
Ausgewogenheit des oft als Höhepunkt von Bachs Schaffen empfundenen Werkes glänzend gerecht.
Der Chor mit etwa zweihundert Sängerinnen und Sängern bewährte sich als ein wesentliches
Zentrum der Aufführung: Sicher studiert, engagiert und auch viele Interpretationsvarianten
einsetzend.
Vorzügliche Soli Nicht immer konnten alle Möglichkeiten an Dynamik sowie
sprachlicher und rhythmischer Gestaltung genutzt werden, zwangsläufiger Nachteil einer so
riesigen Besetzung. Dennoch zeichnete weite Strecken eine bewegende Ausstrahlung aus - vor
allem mit Chorälen und komplexen Szenen gemeinsam mit Solisten. Mit der aktiven und aufmerksamen
Unterstützung des gesamten Geschehens hatte das Orchester großen Anteil am Erfolg der Aufführung.
Hervorzuheben sind der geschlossene Streicherklang, die farbfreudigen Holzbläserensembles
und ganz besonders die vorzüglichen Soli von Flöte, Oboe und Violinen. Gleim führte alle
Mitwirkenden sicher und zügig durch das anspruchsvolle Werk, das die Hörer tief berührte.
Ein schöner und wichtiger Beitrag zum Halleschen Musikleben.
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Mitteldeutsche Zeitung
Dienstag,
17.03.2009, Seite 11, "HALLE KULTUR":
Marktkirche
Vier Chöre aus Halle singen Bach
Helmut Gleim bereitet Matthäus-Passion vor.
HALLE/MZ/CCR -
Jeden Mittwochabend führt Helmut Gleims Weg in die Singschule auf der Silberhöhe.
Doch was macht der Leiter der Halleschen Kantorei Woche für Woche in der Silbertalerstraße?
Er übt mit dem Jugendchor der Stadt Halle, der eigentlich von Sabine Bauer und Manfred Wipler
geleitet wird, die Matthäus-Passion ein.
Über 250 Beteiligte
Und das aus gutem Grund: Am 5. April, dem Sonntag Palmarum,
soll Johann Sebastian Bachs berühmtes Werk in der Marktkirche erklingen,
"Trotz der hervorragenden Händel-Pflege in unserer Stadt wollen die Hallenser auch Bach singen",
so Gleims Ansicht. An der Aufführung werden über 200 Sänger und rund 50 Musiker beteiligt sein.
"Bach würde bestimmt lachen, denn er hat nicht mit einem Großchor gearbeitet", meint Helmut Gleim.
Doch er ist sich nicht erst seit dem großen Messias-Spektakel, das jährlich zu Händels Geburtstag
in Halle aufgeführt wird, sicher: "Massensingen kann auch eine sehr schöne Sache sein."
Die Darbietung der Matthäus-Passion in der Marktkirche ist eine Veranstaltung der Halleschen Kantorei
und der Martin-Luther-Universität.
Neben der Kantorei werden der Jugendchor der Stadt Halle und der Hallesche Kammerchor
"convivium musicum" beteiligt sein. Und der Eingangschor wird vom Kinderchor der
St. Laurentius-Kirche gesungen. Der jüngste Sänger ist nicht einmal zehn Jahre alt.
Die ältesten an der Aufführung Beteiligten haben bereits die 80 überschritten.
Bekannte Solisten
Begleitet werden die Chöre von den Musikern des Akademischen Orchesters.
Auch für die Solostimmen hat Helmut Gleim in Halle bekannte und geschätzte Sänger gefunden:
Es werden Juliane Claus (Sopran), Marien Herzog (Alt), Nils Giesecke (Tenor) sowie
Stephan Heinemann und Dirk Schmidt (beide Bass) zu hören sein.
Die Matthäus-Passion wird allerdings nicht in voller Länge aufgeführt.
"Ich habe ein klein wenig gekürzt, damit es für die Zuhörer nicht zu lang wird", erklärt Gleim.
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Mitteldeutsche Zeitung
Dienstag,
18.11.2008, Seite 11, "DER HEISSE
DRAHT":
Über Störer während eines Konzerts in der Marktkirche am Sonntagabend haben sich mehrere
Besucher am Heißen Draht beschwert. Während der Aufführung des Oratoriums „Die Schöpfung"
von Joseph Haydn durch die Hallesche Kantorei und das Akademische Orchester der
Universität hätten Jugendliche mehrfach von außen mit Gegenständen lautstark gegen die Türen
der Kirche gepoltert, berichtete beispielsweise Doris
Fischer. Daraufhin sei sogar die Polizei
alarmiert worden. „In der Adventszeit werden ja viele Konzerte in der Marktkirche stattfinden",
meint Fischer. „Wie soll verhindert werden, dass auch diese gestört werden?"
Der Sprecher des Polizeireviers Halle, Ralf Karlstedt, bestätigte gegenüber der MZ,
dass am Sonntag kurz nach 19 Uhr eine Streife zur Marktkirche gefahren sei. Allerdings habe
man keine Randalierer mehr angetroffen' Generell gelte der Bereich nicht als Schwerpunkt.
„Doch wenn sich dort Störungen häufen sollten - gerade in der Adventszeit -,
wäre es kein Problem, die Polizeipräsenz zu erhöhen", so Karlstedt.
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Musikalisches Bekenntnis zur Menschlichkeit
Haydns "Schöpfung" glänzend interpretiert
Claus Haake
Halle/MZ.
(18.11.2008)
Stürmischen Beifall fand am Sonntag in der Marktkirche eine aussagestarke Aufführung
von Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung". Die Hallesche Kantorei, das Akademische
Orchester sowie die Solisten Juliane Claus (Sopran), Nils Giesecke (Tenor) und Maik
Gruchenberg (Bass) vereinten sich unter Leitung von Helmut Gleim zu einem schlagkräftigen
und engagierten Ensemble.
Gleims Gestaltung gab Haydns schon von seinen Zeitgenossen bewundertem tiefen Eindringen
in die Geheimnisse der Harmonie sichere und vielfarbige Realität. Dabei bewährte sich das
Orchester in klangvoller Bildhaftigkeit bei der Darstellung der einzelnen Phasen der
Schöpfungsgeschichte. Es waren empfindungsreiche musikalische Naturschilderungen, mit denen
Haydn zu den Grundlagen der klassischen und späteren Musik beitrug. Ob das elektronische
Klavier als Basso continuo eine gute Lösung war, bleibt allerdings eine offene Frage.
Alle Solisten zeichneten sich durch lebensvolle Musikalität, schlanke und klare Tongebung
sowie stets verständlichen Text aus. Sie korrespondierten souverän mit den Klängen vor
allem der solistischen Instrumente, etwa in den Arien „Nun beut die Flur" und
„Auf starkem Fittiche" (Sopran), „Mit Würd' und Hoheit angetan" (Tenor),
„Rollend in schäumenden Wellen" (Bass) und kulminierten in Duetten und Terzetten.
Großen Anteil am Erfolg der Aufführung hatte der Chor mit Sicherheit, Homogenität, dynamischer
Beweglichkeit und schönen Sopran-Höhen. In seiner umfangreichen Partie, darunter so
bekannten Chören wie „Die Himmel erzählen" und „Vollendet ist das große Werk", war er wesentlicher
Mitgestalter, wurde aber manchmal vom Orchester etwas in den Hintergrund gedrängt.
Den wiederum gemeinsam mit den Solisten, zu denen sich noch Constanze Rosenthal (Alt)
gesellte, gestalteten Abschluss konnte man sich noch freudig schwingender vorstellen.
Ausstrahlungskraft und Eindringlichkeit der Aufführung ließen Haydns Musik als ein
Bekenntnis zu Menschlichkeit und Menschenliebe wie zur Schönheit der Natur erleben.
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Leidensgeschichte bewegend gedeutet
Bachs Johannes-Passion mit Hallescher Kantorei
Claus Haake
Halle/MZ.
(19.03.2008)
Ein nachhaltiges Erlebnis bot die Hallesche Kantorei ihrem Publikum
am Sonntag in der vollbesetzten Marktkirche mit Johann Sebastian Bachs
Johannes-Passion. Das musikalisch reich ausgestattete Werk
stellt in seiner Vereinigung arioser und choralartiger
Elemente, der starken Einbeziehung der Instrumentalmusik und
harmonischen Kühnheit sowie konkreter Symbolkraft allen Interpreten eine
anspruchsvolle Aufgabe. Mit nie erlahmendem und stets in engem Kontakt mit allen
Mitwirkenden stehendem Dirigat inspirierte Helmut Gleim die große Zahl der Akteure
zu einer imponierenden Leistung von überzeugender Geschlossenheit.
Die ausgezeichnet vorbereitete Kantorei, stets intonationssicher, klangschön
und textverständlich singend, schuf mit differenziert gestalteten Chorälen und Chören
sowie punktgenauen dramatischen Einwürfen packende Höhepunkte. Manche fugierte Passagen
hätten dabei noch energischer vorandrängend gestaltet sein können.
Das Akademische Orchester der Martin-Luther-Universität gab aufmerksam und engagiert
eine sichere instrumentale Grundlage. Es setzte vor allem in der Begleitung der Solisten
Glanzlichter, wobei den Holzbläsern und dem Basso continuo besonderes Lob gebührt.
Vorzüglich und stets deutlich artikuliert gestaltete Nils Giesecke die zentrale Partie
des Evangelisten und die Tenor-Arien. Außerdem sorgte er für wichtige dramatische Impulse.
Christina Koch (Alt) gab vor allem der Arie „Es ist vollbracht" mit Unterstützung der
Sologambe bewegende Ausstrahlung - ebenso wie Maik Gruchenberg (Bass) der Arie
„Mein teurer Heiland" unter Einbeziehung eines wunderbar zarten Chorklangs.
Dagegen konnten Susan Krecik (Sopran) und Timothy A. Cruickshank (Bass)
stimmlich nicht ganz überzeugen.
Sowohl in der weit gespannten Architektur vom Eingangs-
bis zum Schlusschor als auch in den sorgfältig ausgeführten
kompositorischen Details erstand die zu Herzen gehende musikalische
Deutung der Passion Christi als ewiges Symbol für menschliches Leiden und Hoffen.
Die gesamte Aufführung fand begeisterte Zustimmung beim Publikum.
Alles in allem ein prächtiger Erfolg für die größtenteils nicht
professionellen Künstler des Abends.
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Ausgewogenheit
krönt Kontinuität
Hallesche
Kantorei mit Mozart und Bach
von Anna
Katharina Michael
Halle/MZ.
(28.11.2007)
Wo am Totensonntag traditionell ein Requiem aufgeführt wird, herrscht
eine feierliche Atmosphäre. So auch in der hiesigen Marktkirche,
als sich die Hallesche Kantorei, Vokalsolisten und das Akademische
Orchester eingefunden hatten, um Mozarts Totenmesse und Bachs Kantate
"Wachet, betet, betet, wachet" erklingen zu lassen.
Unter Helmut Gleims hingebungsvoller Gesamtleitung zeigten die stimmkräftigen
Chorsänger bereits bei Bach ihre Freude am Singen, ihre deutliche
Artikulation und ihre Möglichkeiten der klanglichen Differenzierung.
Von den Vokalsolisten erfreuten besonders Juliane Claus mit ihrer
farbigen Gestaltung der lyrischen Sopran-Arie und Maik Gruchenberg
durch seine profunde Bass-Stimme.
Im anschließenden unvollendeten Requiem,
um dessen Entstehung sich verschiedene Legenden ranken, zeigten alle
Beteiligten ein hohes Maß ihres Könnens.
Das Aufzeigen der kompositorischen Einzigartigkeiten,
so des Bogens zwischen Vollkommenheit und Tiefe der Musik
Mozarts und der Ergänzungen seines Schülers Franz Xaver Süssmayr,
war ebenso lobenswert, wie das Engagement des Chors beim Streben nach
Klangschönheit und mannigfaltiger Gestaltung der einzelnen Sätze.
Ihre Fähigkeiten kamen besonders im kontrastreichen "Confutatis" zum Ausdruck,
wo die zarten Frauenstimmen in einen Dialog mit den kraftvollen Männerstimmen traten.
Auch die schwierigen Koloraturen in den Fugen des Werkes meisterten die Mitglieder
der Kantorei prägnant und sicher. Die vielen Jahre gemeinsamen Singens haben
einen ausgewogenen Gesamtchorklang geschaffen: ein ausdrückliches Zeichen dafür,
dass Gleims qualitätvolle und kontinuierliche Arbeit immer wieder schöne Früchte trägt.
Ausgeglichene künstlerische Leistungen - seelisch vertieft und
würdig - boten die Solisten: Juliane Claus (Sopran), Maria Petrasovska (Alt),
Peter Ewald (Tenor) und Maik Gruchenberg (Bass) überzeugten in Soli wie im
fein abgestimmten Quartett. Auch in den Ensemblestücken harmonierten ihre
Stimmen ausgesprochen gut. Das Akademische Orchester legte sicher,
stilgerecht und sorgsam das Fundament für Solisten und Chor.
Der weiche Streicher- und prononcierte Bläserklang sei hier als Merkmal
ihres Musizierens genannt. Gleim ließ die charakteristischen Teile der Messe
insgesamt wirkungsvoll zur Geltung kommen. Glockengeläut schloss sich
direkt an die letzten Takte an, bremste zunächst den Applaus und ließ
so Raum für stimmungsvolles Gedenken.
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Einladung
aus Essen
Die Hallesche Kantorei folgt einer Einladung des
Essener
Bachchores, mit ihnen in der Erlöserkirche in Essen den
Messias von Georg Friedrich Händel unter der Leitung
von Stephan Peller aufzuführen.
Insgesamt können es 30
Sängerinnen und Sänger ermöglichen, vom 01. bis 04.
November nach Essen zu reisen. Die seit dem Jahre 2000
bestehende partnerschaftliche Beziehung wird so in den
vorangehenden Proben, der Aufführung und in vielen
persönlichen Begegnungen gepflegt und weiter vertieft.
Diese Aufführung des Händelschen Oratoriums ist ein
Benefizkonzert des Fördervereins des Lions Club Cosmas
et Damian, Essen.
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Mit
sicherem Können und Klangkultur
"Messias"
in Marktkirche
von Claus
Haake
Halle/MZ.
(16.05.2007)
Die Hallesche Kantorei, das Akademische Orchester und ein junges Solistenquartett haben
in der Marktkirche unter Leitung von Helmut Gleim Händels "Messias" aufgeführt.
Dem Einsatz aller Mitwirkenden ist zu danken, dass eine überlegt konzipierte und prächtige,
von Zuversicht und Schönheit erfüllte Darbietung auch außerhalb der Händelfestspiele einen qualifizierten Beitrag zur Pflege des händelschen Erbes leistete. Zu fragen ist, ob bei der Aufführung am Sonntag so viel gekürzt werden musste, zumal dadurch wichtige inhaltliche Akzente verloren gingen.
Den Chor zeichnete sicheres Können, Klangkultur und Gestaltungskraft sowie viel von innerer
Anteilnahme getragene Aktivität aus. Chorszenen wie zum Beispiel "Denn es ist uns ein Kind geboren",
"Wie durch einen der Tod" und das "Halleluja" offenbarten kraftvolle und differenzierende
Leistungsfähigkeit. Das Orchester hatte seinen Part dankenswerterweise im Rahmen der
Veranstaltungen zum 50-jährigen Bestehen übernommen und war dem musikalischen Ablauf
einschließlich des stets pünktlichen Basso continuo eine sichere und klangschöne Stütze.
Erfreulich war der Einsatz der Solisten Friederike Schöder (Sopran), Cornelia Wörfel (Alt),
Björn-Christian Kuhn (Tenor) und Maik Gruchenberg (Bass). Es gefielen vor allem Schöders
klarer und müheloser Sopran („Erwache, frohlocke", „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt")
und der kraftvolle, nie die edle Tongebung verlassende Bass Gruchenbergs, der sich einen
hinreißenden Wettstreit mit der Solotrompete lieferte („Die Tromba erschallt").
Manche Solopassage wurde jedoch in den Verzierungen etwas zu sehr barockisiert.
Solche und andere marginale Unebenheiten vermochten den Gesamteindruck der überzeugenden
künstlerischen Leistung, die Gleim in jeder Phase sicher im Griff hatte,
nicht zu beeinträchtigen. Das Publikum zeigte sich tief beeindruckt von Händels
berührender musikalischer Vermenschlichung des Lebens und Leidens Jesu Christi
und war erst nach einer Wiederholung des "Halleluja" bereit, den Saal zu verlassen.
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Vivaldis Magnificat zwischen Kummet, Rechen und Sense
Stiftsgut Stichelsdorf feiert Familienfest - Kantorei singt in der Scheune
Katja
Pausch
Halle/MZ.
(19.09.2006)
Genuss für Auge und Gaumen bot am Samstag das Familienfest
auf dem Stiftsgut der Franckeschen Stiftungen in
Stichelsdorf. Umgeben von Arrangements aus Sonnenblumen und
Zinnien aus der Gutsgärtnerei, ließen sich die Besucher
bei strahlendem Sonnenschein selbst gebackenen Kuchen mit
Pflaumen aus eigener Ernte, frisch gebrühten Kaffee oder
ein Glas Wein schmecken. Vor dem Hofladen lockten Tomaten,
Zucchini und Kartoffeln aus eigenem Anbau zum Kauf, und wer
wollte, konnte an einer Quizstrecke auf die Suche nach dem
Vitamin-C-haltigsten Obst oder Gemüse gehen (nicht die
Zitrone, sondern Sanddorn war die richtige Lösung).
Die
Mitarbeiter um die Geschäftsführer Dirk Hähnlein und
Martina Hoffmann hatten sich alle Mühe gegeben, damit sich
die Gäste im ländlichen Ambiente des Guts wohlfühlen. So
erzählte unter anderem Gärtnermeisterin Martina Kroh
Wissenswertes zum Gemüseanbau des Guts, das seit
Jahresbeginn "Bioland"-Mitglied ist und seit zwei
Monaten das Zertifikat für biologisch erzeugte Gurken
und Tomaten besitzt.

Da die Hallesche Kantorei
alljährlich ihr Jahresfest ebenfalls auf dem Stiftsgelände
begeht, erweiterte sich für die Besucher die Genusspalette
noch um ein Erlebnis für die Ohren. Denn der bekannte
Klangkörper unter Helmut Gleim, begleitet vom Halleschen
Kammerorchester, hatte zum traditionellen Sommerkonzert
eingeladen. Bis auf den letzten Platz besetzt war denn auch
die Kulturscheune auf dem Areal des Guts, in der am
Nachmittag Werke von Mozart und Bach, Brahms und Vivaldi
erklangen. Antonio Vivaldi, "das ist ein ganz toller
Mann, der Vivaldi", begeisterte der Professor sich und
das Publikum für den Komponisten, der nicht nur dank der
"Vier Jahreszeiten" Bekanntheit erlangte. Dessen
"Magnificat", vor Kummet, harke und anderen
Utensilien des bäuerlichen Landlebens zu Gehör gebracht,
schloss das einstündige Sommerkonzert ab. Nun war
Gelegenheit, den Wilhelm-Busch-Gedichten von Pfarrer
Günther Baumgarten zu lauschen oder selbst am Bücherbasar
in Romanen oder Bildbänden zu schmökern.
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